Bremer Spirituosen Contor GmbH

Wir handeln mit Geschmack.

Rum aus Melasse

Die Basis aller Rumsorten bildet das Zuckerrohr. Eine Pflanze aus der Familie der Gräser, die ca. vier Meter hoch werden kann. Nach einer Reifezeit von ca. 15 Monaten bildet sich am Ende des Halmes eine Blüte, oder eine pfeilartige Spitze. Der Zeitpunkt, an dem das Zuckerrohr geerntet wird.

Die natürliche Süße im Rum
Verwendet werden nur die unteren Zweidrittel der Pflanze, da diese am meisten Zucker enthalten. Dieser wird nun herauskristallisiert und übrig bleibt die sirupartige Melasse. Eigentlich ein Nebenerzeugnis der Zuckerproduktion, welches noch ca. 50% Zucker enthält, aber nicht mehr kristallisiert werden kann.

Rum gereift in Bourbon-Fässern
Diese Melasse wird nun zur Gärung gebracht, um anschließend destilliert zu werden. Dieses Destillat wiederum, der weiße Rum, wird nun in der Regel mit Wasser auf Trinkstärke (40-50%) herabgesetzt und zur Reifung in gebrauchte Eichenfässer gefüllt. Meist werden hierfür amerikanische Bourbon-Fässer benutzt. Bei diesem Reifeprozess erhält der Rum seine dunkle Farbe und die typischen Aromen. – Übrigens: Ein Rum reift im tropischen Klima bis zu fünf Mal schneller als ein Whisky in Schottland. Dadurch ist auch der „Engelsanteil“, sprich der Schwund durch Verdunstung, mit 8-12% pro Jahr sehr hoch.

Milde Süße mit intensivem Vanille-Aroma
Melasse Rums zeichnen sich, im Gegensatz zu den kräftigeren, fruchtigeren Rumsorten aus frischem Zuckerrohrsaft, meist durch eine milde Süße, ein intensives Vanille-Aroma und einem runden Geschmack aus.